Anwaltskanzlei Barbara Knoche

Anwaltskanzlei Barbara Knoche

RechTsanwältin | Mediatorin | Coach

Bleiben Sie ein Gewinner bei Trennung & Scheidung

BARBARA KNOCHE

RECHTSANWÄLTIN, MEDIATORIN & Coach

Die Expertin für Trennung & Scheidung

Konfliktklärung , Mediation und Coaching

Methoden, mit denen ich bei Mediation und Coaching arbeite:

In der Mediation gibt es verschiedene Methoden, um für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Unabhängig davon, welche methodischen Ansätze bei dieser Art der Tätigkeit gewählt werden, ist entscheidend, welche innere Haltung der Mediator/Coach hat. Hierbei geht es um Achtung und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen, Wertschätzung, Empathie und das Wissen darum, dass jeder Mensch in sich die Lösung für die Fragen seines Lebens trägt. 

Bei der Mediation handelt es sich um neue Wege der Konfliktvermeidung bzw. Konfliktbewältigung für viele Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Mediation stellt im Gegensatz zu langwierigen Verfahren und hohen Prozesskosten eine außergerichtliche Vermittlungsform in Konfliktsituationen durch den Mediator als neutralen Dritten dar. Ziel der Mediation ist es, eine optimale Lösung für alle Beteiligten zu finden.
(Win-Win-Lösung)

Die verschiedenen Methoden, mit denen ich arbeite, tragen dazu bei, den Beratungs- oder Vermittlungsprozess wirksam zu unterstützen.

Der systemische Ansatz geht zunächst davon aus, dass Mandanten und Klienten selbst die Experten für die Lösung der aufgetretenen Probleme sind. Ich arbeite hier mit der Technik der systemischen Aufstellungsarbeit. Diese lässt sich mit Repräsentanten in Form von Personen, Bodenankern oder therapeutischen Spielfiguren darstellen. Familienaufstellung bzw. Systemaufstellung bezeichnet ein Verfahren, bei dem Personen stellvertretend für Mietglieder des Familiensystems/Betriebssystems eines Klienten konstellativ angeordnet/aufgestellt werden. Hierdurch wird der Konflikt nach außen sichtbar dargestellt und ermöglicht einen völlig neuen Blick auf die innersystemischen Konstellationen und Strömungen.

Die Aufstellungsarbeitet gründet auf der Vermutung, dass innerlich grundlegende Beziehungen auch innerlich räumlich abgespeichert wirken. Dies kann je nach Ausprägung funktional oder dysfunktional sein. Aufstellungsarbeit hat den großen Vorteil, dass die beteiligten anderen Personen hierbei nicht anwesend sein müssen.

Insbesondere in sehr konflikthaften und verstrickten Situationen ermöglicht die Aufstellungsarbeit einen völlig neuen und klaren Blick auf die Geschehnisse und trägt zu überraschend positiven Entwicklungen bei.

Die gewaltfreie Kommunikation (GFK) wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Sie soll Menschen ermöglichen, miteinander so umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. GFK kann daher sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht. Empathie ist nach Rosenberg eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation. Die GFK soll helfen, sich ehrlich und klar auszudrücken und empathisch zuzuhören. Sie ist auf die Bedürfnisse und Gefühle gerichtet, die hinter Handlungen und Konflikten stehen.

Die Mediation mit Stellvertretung eröffnet die Möglichkeit, mit nur einer anwesenden Konfliktpartei einen Konflikt zu bearbeiten. Die abwesende Konfliktpartei wird dabei von einem weiteren Mediator repräsentiert. Der zweite Mediator oder Coach schlüpft zeitweise in die Rolle der nicht anwesenden anderen Person. Dabei können überraschende neue Erkenntnisse über die Verhaltensweise der abwesenden Person erarbeitet werden. So kann sich beispielsweise hinter einem arroganten oder aggressiven Verhalten große Unsicherheit oder Angst verbergen. Sobald ein Blick auf diese verborgenen Gefühle möglich ist, weitet sich der Blick der Konfliktpartei und eröffnet die Möglichkeit, sich anders zu verhalten. 

Diese Methode kann auch eingesetzt werden, wenn ein Mandant / Klient mit dem Konfliktpartner gerne eine Mediation durchgeführt hätte , der Partner dafür aber nicht zur Verfügung steht. Die Mediation in Stellvertretung wurde von Christoph Hatlapa entwickelt.

Die klientenzentrierte Gesprächsführung basiert auf der von C.R. Rogers entwickelten Gesprächstherapie und ist Grundlage jeder intensiven Beratung oder Mediation. Sie basiert auf den Grundprinzipien des aktiven Zuhörens.

Der Mediator geht auf drei verschiedene Weisen auf den Klienten ein. 

  1. bedingungslose positive Wertschätzung (Annehmen der Person mit allen Schwierigkeiten und Eigenheiten)
  2. Empathie, einfühlsames Verstehen der Welt und der Probleme aus der Sicht des Klienten sowie die Fähigkeit, diese Empathie gegenüber dem Klienten zu kommunizieren.
  3. Kongruenz in seiner Haltung (Echtheit), Wahrhaftigkeit gegenüber dem Klienten.

Rogers ging davon aus, dass der Klient alles zur Problemlösung Notwendige in sich trage und selbst am besten in der Lage sei, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.